Zum Inhalt springen

Reduktion

Reduktion, LEAN

Intrinsische Motivation. Ein Mythos.

Intrinsische Motivation: Ein Mythos, und ein Code dafür

    Die Frage, wie intrinsische Motivation gefördert werden kann, ist ein zentrales und dauerhaftes Thema in der agilen Welt und darüber hinaus. Führungskräfte, Coaches und Teammitglieder suchen beständig nach Wegen, jenes innere Feuer zu entfachen, das zu nachhaltiger Leistung, Kreativität und Zufriedenheit führt.

    Doch die Frage selbst birgt ein fundamentales Paradoxon: Der Versuch, intrinsische Motivation aktiv und direkt von außen zu „entfachen“ oder zu „erzeugen“, läuft Gefahr, genau das Gegenteil zu bewirken.

    Neugier Fluch, Flucht, verflucht - Dilemma oder Segen

    Die verfluchte Neugier. Das Dilemma.

      Neugier treibt Menschen dazu, ihre Umgebung zu erkunden, Wissen zu erwerben und sich anzupassen. Doch die Neugier birgt auch Risiken: Unsicherheit, Stress und erhöhter Energieverbrauch. Diese Zwiespältigkeit macht Neugier zu einem Dilemma – ein evolutionäres Erbe, das sowohl Vorteile als auch Kosten mit sich bringt. Besonders in organisationalen Transformationsprozessen zeigt sich ihre Bedeutung: Ohne Neugier stagnieren Veränderungen, Und immer wieder gesehen: Die Neugier rwird oft unterdrückt. Dieser Artikel untersucht die biologischen und psychologischen Wurzeln der Neugier, ihre Vor- und Nachteile sowie die Mechanismen, durch die Bildungssysteme (Schule, Ausbildung) und gesellschaftliche Strukturen ersticken – mit weitreichenden Folgen für Innovation und Fortschritt – gerade im Business-Kontext.

      Kritik an der Kritik - Spannungsfelder vorprogrammiert

      Logisch! Ich übe hier Kritik

        Kritik gibts dort, wo Erwartung und Realität auseinanderklaffen – sie ist de Fakto nur eine Rückmeldung über Abweichungen von einem gedachten Ideal. Was haben wir daraus gemacht? Ruckzuck: Konstruktiver oder Destruktiver Angriff! Was ist der eigentliche Zweck? Als Korrektiv hilft uns Kritik, blinde Flecken zu erkennen und über uns hinauszuwachsen. Adam Grant vergleicht Kritik mit einem Spiegel, der uns Selbstaspekte zeigt, die wir allein nicht wahrnehmen können – wobei sowohl der Blickwinkel als auch unsere Bereitschaft, dort hinzuschauen, entscheidend sind.

        Selbstorganisierte Ameisen

        Die Illusion der Selbstorganisation

          Begriffe wie „agil“ und „selbstorganisiert“ sind allgegenwärtig -abgegriffen. Unternehmen preisen ihre modernen Arbeitsweisen, in denen Teams autonom agieren und Verantwortung übernehmen sollen. Genau hinsehen hilft: Sie entdecken oft eine Diskrepanz zwischen dieser propagierten Idealvorstellung und der Realität. Viel zu häufig bleibt die Selbstorganisation ein wohlklingendes Lippenbekenntnis, eine Fassade, hinter der traditionelle Hierarchien und Kontrollmechanismen fortbestehen. War so, ist so, bleibt so. Denken Sie daran: Sie sind genau in der Lage, die Sie die letzten Jahre praktiziert haben.

          Asgard Walhalla mit Text

          Meine Hoffnung (un) – zerstört

            Gemeinsam haben WIR es vermasselt, „agil zu sein“ – für alle. Und ich meine viele von uns, wenn ich „wir“ sage. Ich bin mir sicher, dass ich auch einen Teil der Schuld trage. Warum? Oberflächlichkeit. Und Dogmatismus. Wir alle haben das mit dem Agile übertrieben. Sehen Sie mal genau hin. Wo ist die Brücke? Wir haben die Agilität sogar so verherrlicht, als wäre es DAS Ziel in Walhalla, für das es jedes Opfer wert ist. Und Brücken? Wofür? Brauchen wir nicht. Und auf dem Weg dorthin haben wir vergessen, warum es mit der Agilität überhaupt wichtig war. Und den Weg dorthin haben wir auch erfolgreich eingerissen. Und wie jetzt wieder die Brücke bauen? Und zwar so, dass es egal ist, ob agil oder nicht? Ist das nicht egal, wenn wir in Walhalla – auf der anderen Seite der Wertschöpfung angekommen sind?

            Einfach mal weg lassen - befreit

            Ökonomie: Einfach ‚weg-‚ lassen – befreit

              Was ursprünglich als Befreiung gedacht war, hat sich in sein Gegenteil verkehrt: Die agile Methodik, einst gefeiert für ihren innovativen Ansatz, ist heute oft zu einem starren Regelwerk degradiert. Konzipiert als Werkzeug zur Förderung von Anpassungsfähigkeit und Wertschöpfung in der Softwareentwicklung, präsentiert sich Agilität heute vielerorts als schwerfälliger, überregulierter Prozess, der Teams eher behindert als unterstützt. Im Zentrum steht ein Tool … Wer mag es (wirklich)?
              Und dabei bleibt es ja nicht: Hier noch ‚xy ‚(dazu), dort noch ‚ab‘ (oben drauf) – und wann wird bitte ein Wert geschöpft?