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Fundament

Agile? Scrum? Wertschöpfung? Quo vadis?

Agile? Scrum? Wertschöpfung? Quo vadis?

    Agile Methoden wie Scrum oder SAFe galten lange als „Hopium“. Die Zeichen, dass wir in eine postagile Phase eingetreten sind, können kaum noch geleugnet werden. Mehrwert?
    Die Grundidee des Agilen Manifestes – mehr Kundennutzen, schnellere Anpassung, motivierte Teams – droht im Zeremoniell selbst zu ersticken. Noch zuckt es … Quo vadis, agile Bewegung? Haben klassische Frameworks ihren Zenith überschritten, weil sie oft nur noch dogmatisch “by the book” umgesetzt werden, ohne an die strategische Wertschöpfung gekoppelt zu sein? Diese Fragen sollten sich insbesondere Abteilungsleiter:innen, Projektmanager:innen und Geschäftsführer:innen stellen, denn die Antwort entscheidet über ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

    Lernen - Frau am Tisch, die ein Buch liest klein

    Warum es weh tun muss. Lernen.

      Echtes, transformatives Wachstum und Lernen sind untrennbar mit Unbehagen verbunden. Dieses Unbehagen entsteht, weil wir unsere Komfortzone verlassen müssen. Warum ist das so? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Veränderung konfrontiert uns mit der Angst vor dem Unbekannten, mit Unsicherheit und einem gefühlten Kontrollverlust. Unsere Gehirne sind darauf programmiert, Sicherheit und Vorhersehbarkeit zu suchen. Bestimmte Hirnregionen unterstützen diese Tendenz aktiv: Die Basalganglien, zentral für die Gewohnheitsbildung, widersetzen sich dem Aufbrechen etablierter Routinen, während die Amygdala, die Emotionen und insbesondere Angst verarbeitet, bei ungewohnten Situationen Alarm schlagen kann.